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05.07.2007

Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater

Spielkartenmuseum zeigt die Geschichte des Schwarzen Peters



Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater - Bild: HIP_3689
Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater - Bild: HIP_3685

Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater - Bild: HIP_3670
Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater - Bild: HIP_3872

Vom Spitzbuben zum gestiefelten Kater - Bild: HIP_3728
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Im Leben hat wohl jeder schon einmal den Schwarzen Peter gezogen - sei es im Beruf, sei es in der Liebe. Doch keiner mag ihn behalten: rasch wegstecken und auf die nächste Runde hoffen. Denn wer am Ende den Schwarzen Peter hat, gilt als angeschmiert. Wie im Spiel: als einer, der übrig bleibt, der einen Kohlestrich ins Gesicht bekommt und über den die anderen lachen dürfen. Anfangs war das aber gar nicht so gedacht, zeigt jetzt die Ausstellung "Schwarzer Peter - Geschichte eines Spiels" im Deutschen Spielkartenmuseum in Leinfelden-Echterdingen. Ursprünglich sollten die Karten solange rund gehen, bis jeder am Tisch einen Strich im Gesicht hat, wie es in der Spielregel von 1821 heißt. Woher die Idee mit dem Schwarzen Peter kommt, ist nicht ganz geklärt. Einer Theorie zufolge geht sie auf französische Soldaten zurück, die unter Napoleon das linksrheinische Gebiet besetzt hielten. Beim Bewachen der Gefangenen haben sie oft Karten geklopft und neue Varianten ausprobiert...

[Text: Uta Jungmann | Fotos: Harald Oppitz]

Datenbankstichwort: Schwarzer Peter


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